Main Menu
Home
Das Buch
Bewohner
Rundbriefe
Auswanderungs Tipps
Fotoalbum
WebCam
Awards
Presse Berichte
Weblinks
Newsletter






Conni's Kunst
Home arrow Rundbriefe arrow Rundmail aus Denver - Nr. 50
Rundmail aus Denver - Nr. 50 PDF Drucken E-Mail
Freitag, 19. März 1999

Aha!

Ein weiterer Leser unser Rundmails. Und mit großer Wahrscheinlichkeit kennen wir Dich sehr gut! Hier sind die acht Dinge, die wir über Dich wissen:

  1. Du bist keine Giraffe.
  2. Du hast nicht mehr als zwei Hände.
  3. Deine Wohnung ist nicht ganz aufgeräumt.
  4. Du hast weniger als 30 Kinder.
  5. Du kennst uns fast besser als Deine Nachbarn.
  6. Du benutzt einen Macintosh!  
  7. Du benutzt Netscape 5.0 (Macintosh; en-US).  
  8. Bei Dir ist es 22:48 Uhr, also wünsche ich Dir gute Nacht!  

Aber was interessiert Dich das, stimmts?

 


 

Zu den Themen...

  • Die Kündigung
  • Der König und der Zwerg
  • Die Sprüche der Kinder
  • Die Leserbriefe
  • Die Kollegen IV
  • Die Restmeldungen

 


 

Die Kündigung

Am 15. März passierte es. Einem Familienmitglied der Familie wurde die Kündigung ausgesprochen! Allerdings nicht mir, sondern unserem Hund Snuffy.

So haben wir auch gleich als ehemaliger Arbeitgeber dem Hund einen neuen Arbeitsplatz besorgt. Von diesem Service kann sich da so manche Firma noch eine Scheibe abschneiden. Und so arbeitet Snuffy, unser ehemaliges Haustier, jetzt als zweiter Cocker bei einer netten Frau im guten Cherry Creek Distrikt. Dort darf er sogar in ihrem Bett schlafen. Mal sehn, wann die Frau anruft und eine Vermißtenanzeige für ihren großen Zeh aufgibt. Und wir können es kaum glauben; irgendwie vermissen wir den ehemaligen Mitarbeiter schon ein wenig...

 


 

Der König und der Zwerg

Es war einmal ein kleiner, schmächtiger Zwerg. Er hatte die Ehre für den großen König zu arbeiten. Allerdings nicht im Schloß das Königs, sondern in einem neuen Außenposten acht Stunden entfernt. So verließ er seine Familie um mit vier anderen Zwergen das Reich des Königs auszubauen.

Ein Turm des Königreiches

Die Aufbauarbeit war so erfolgreich, daß die Neffen des Königs von dem Posten hörten. So kam es, daß zwei Neffen des großen Königs den Posten übernahmen. Der jüngere Neffe wurde bald ein guter Freund des Zwerges. Der ältere Neffe dagegen wurde so neidisch über den Erfolg des jüngeren Bruders, das sein Herz sich in einen Stein verwandelte.

Nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren des Aufbaus und unzähligen Kleinkriegen mit dem älteren Neffen wurde es dem Zwerg zu bunt und er bat den König ob er im großen Schloß arbeiten könne. Und der mächtige König war gnädig und lud den Zwerg ins große Schloß.

Der Umzug in das große Schloß war ein großer Schritt für den Zwerg. Und mit jedem Tag durfte der Zwerg etwas neues lernen. Gleich am Anfang erlebte er das jährliche Frühlingsritual des großen Königs. Man könnte es am besten als Frühjahrsputz bezeichnen. Dabei wurden dem König vom Finanzkanzler die Namen aller Zwerge vorgelesen. Der König gab bei jedem Namen ein "Daumen hoch" oder "Daumen runter" Zeichen um dem Sozialkanzler anzuzeigen welcher Zwerg das Schloß verlassen muß. Und so zogen jeden Frühling die unglücklichen Zwerge in die Ferne, um letztendlich in einem anderen Königreich glücklich zu werden.

Die im Schloß verbliebenen Zwerge wurden anschließend von dem König mit einem golden Taler belohnt. Allerdings spalteten sich die Zwerge anschließend in zwei Lager. Die alten Zwerge, die das Ritual schon kannten und dessen Motivation auf den Nullpunkt anlangte und das Lager der frischen Zwerge, die einfach noch an die Erlangung von Ruhm und Ehre im Königreich glaubten. Und so endete unser Zwerg in dem Lager, das fleißig weiter arbeitete und den Erfolg suchte. Natürlich verstand unser Zwerg die alten Zwerge nicht. Schließlich ist der große König so gnädig.

Bald lernte der Zwerg auch die Königin des Schloßes kennen. Auch die Königin beschäftigte Zwerge, diese hatten allerdings noch nie etwas von dem Frühjahrputz des Königs gehört. Und diese Zwerge waren nie auf der Liste des Finanzministers. Doch unser Zwerg war nicht ein Zwerg der Königin. Er wurde, wie er erst nach dem großen Umzug herausfand, nur ein "Außenzwerg" des bösen, älteren Neffen des Königs. Und so sahen die anderen Zwerge im Schloß den Zwerg immer nur als Spion des Neffen.

Nichtsdestotrotz arbeitete der Zwerg sehr hart und es wurde Weihnachten. Und so kam es, daß der Neffe das Weihnachtsfest vergaß. Und das machte den Zwerg sehr traurig. Da kam eine Fee daher und machte den armen Zwerg zu einem Diener einer neuen Hofdame. Die Hofdame war sehr gütig und ließ den Zwerg mit an einer Kanone arbeiten. Eine Kanone, die dem König helfen sollte, das Reich auszubauen. Sehr schnell wurden die Zwerge und Knechte der Hofdame ein gutes und erfolgreiches Team. Und so kam es, daß der Neffe ohne Herz von dem Erfolg hörte. Und so rief er die Hofdame zu sich. Und als Lehrjunge seines Onkels kam es schnell zu einer Einigung und die gütige, erfolgreiche Hofdame verließ den Hofstaat.So kam es, daß ein neuer Kanonenbauer gesucht wurde. Der fand sich auch gleich im Team der ehemaligen Hofdame.

Schnell tauschte der neue Kanonenbauer sein Herz gegen einen Stein aus und begann mit seiner Arbeit . Als die Zwerge im Team den Herzaustausch erkannten, verließen drei sofort das Team. Unser Zwerg arbeitete allerdings hart weiter, schließlich sollte die Kanone ja noch in diesem Jahr fertig werden. Und es wurde Weihnachten. Der Zwerg war sehr aufgeregt. Und da er unter der alten Hofdame sehr hart und erfolgeich gearbeitet hatte, freute er sich schon auf die Bescherung. Und so kam es wie es kommen mußte. Da der neue Herr die Weisheit des Zwerges fürchtete, übersah er den Zwerg bei der Bescherung. Der Zwerg wurde sehr traurig. Doch er besiegte den Kummer und er machte weiter. Schließlich gibt es ja noch das jährlich Frühjahrsritual des Königs. Und vielleicht könnte da der Zwerg ja ein wenig Anerkennung erhalten.

Und so kam es, daß ein Bänkelsänger aus dem Nachbarreich das Frühlingsritual ankündigte. Und dieses Mal sollen nicht nur Zwerge auf der Liste stehen. Der Sänger sang Entsendungen des Finanzkanzlers, des Betriebskanzlers, des Handelskanzlers und weiteren engen Freunden des Königs. Die alten, erfahrenen Zwerge im Hof des Königs wurden unruhig. Und so dauerte es nicht lange, bis ein Mitglied des engsten Königskreises eine Verlautbarung vortrug, die den Sänger der Lüge bezichtigen. Und so gingen die Zwerge im Schloss schlafen.

Als sie am nächsten Tag aufwachten, waren plötzlich etliche Freunde des Zwerges verschwunden. Es war Frühling geworden! Und der König war wieder über die Liste gegangen. Und so kam es, das ein anderer Sänger die Königin zu dem Verlust der Zwerge befragte. Da sagte die Königin:"Es waren keine Zwerge von meiner Liste!". Und so stellte der Zwerg sich in die Schlange der Überlebenden, die nach dem Frühlingsputz den goldenen Taler bekommen. Doch als der Zwerg als letzter beim Auszahlungskanzler ankam, hatte der keinen Taler mehr übrig. Der Auszahlungskanzler wußte nicht genau warum es keinen Taler für den Zwerg gibt, doch er ist schließlich nur für die Zukunft und nicht für die Vergangenheit zuständig. Und der machte dem kleinen Zwerg den Vorschlag sich nach einem anderen Königsreich umzuschauen.

Und so lernte der Zwerg auch in diesem Frühling etwas neues. Schwache Kanonenbauer suchen sich schwache Zwerge. Nur schwache Kanonenbauer mit schwachen Zwergen können erfolgreich aussehen, auch wenn die Kanone später das Ziel um 100 Meter verpaßt.

Und was lernen wir aus dieser Geschichte?

  • Traut keinem König mit solchen Ritualen.
  • Verbringt Eure Zeit mit der Familie – nicht mit "Kanonenbauern". Es gibt nichts schöneres, als kleine Zwerge aufwachsen zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen.
  • Je größer der Erfolg, desto mehr triffst Du auf Zwerge mit Steinherzen.
  • Schenke nichts dem König der Kanonenbauern.
  • Goldene Taler sind nie der Grund für einen motivierten Zwerg. Das Ausbleiben des Tales kann allerdings die Motivation schädigen.
  • Eine Königin mit einer solchen Einstellung ist nicht sehr motivierend.
  • Menschen werden Dich immer entäuschen. Es gibt nur eine "Person" auf die man sich verlassen kann.
  • Versetze Dich auch einmal in die Situation von alten Zwergen. Sie könnten Dir einiges ersparen.

Anm. d. Ehefrau: Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen und existierenden Königshäusern ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 


 

Die Sprüche von den Kids

Und hier sind sie wieder, die Sprüche der besten Kinder der Welt...

"Die is nass, weil die is voller mein Mund." (Holly, nachdem sie gefragt wurde, warum der Arm ihrer Stoffpuppe so naß sei. In anderen Worten: "die ist voller Spucke")

Holly Tögel

"Wäääh!. Ich will nicht daß Snuffy geht, wääääh!......... Mammi, kann ich jetzt eine Katze haben?" (Jamie und Holly, als die neue Besitzerin den Snuffy abführte)

Jamie-Lee Tögel

" Mommy, I want to change my mind." (Holly, als sie ein frisches Kleid – das fünfte an diesem Morgen – anziehen möchte. Wörtliche Übersetzung: "Mammi, ich will es mir anders überlegen.")

Holly Tögel

"Bumbup Bumbup Bumbup Bumbup Bumbup...." (Unser drittes Kind beim Abhören des Herztones.)

 


 

Die Leserbriefe

Es ist wieder Freitag. Und wie jeden Freitag öffnen wir wieder unseren großen Email Postsack (Mmmmmmh, habe ich diesen Spruch gerade von der LateShow mit David Letterman gestohlen?). Heute mit einem Leserbrief von Astrud aus Erfurt:

    Liebe Familie Tögel,

    nicht zu fassen! Über eine Suchmaschine und das Gästebuch der Pützens habe ich Ihre Seite gefunden und mich gleich einige Zeit damit vergnügt (immer wenn wieder ein Job durchlief ;-). Besonders vergnüglich fand ich die Schilderung des letzten Weihnachtsfestes!

    Viele träumen ja vom Auswandern. Ich auch, obwohl ich da noch nicht 100% sicher bin. Ich sammle halt erst mal Informatives, lese Ihre Wochenbriefe (der ultimative Realitätscheck :-)=), kaufe mir viele Bilder-Bücher und nehme Kontakte auf (weder habe ich Verwandte noch Bekannte in den USA, ich war nicht mal im Urlaub dort. Obwohl das nicht unbedingt ein Nachteil sein muß. Urlaub ist halt nicht gleich wohnen + arbeiten.)

    Dies Jahr nicht, nächstes Jahr auch noch nicht, aber 2001 vielleicht? Schaun' mer mal. Nur nicht unbeweglich werden, Träume halten jung (was hab ich da grad geschrieben? Ich wollte mit 30 eigentlich noch nicht die Rente einreichen ;-).

    Ich bin gespannt auf Neues von den Tögels. Hab mich auch schon in die Liste eingetragen.

    Viele Grüße
    Astrud (die Außer-Friesische)
    Erfurt, Germany

 

Astrud,

vielen Dank für Deinen Brief.

Ich hoffe, Du wirst bald einmal die Möglichkeit bekommen, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten selber zu besuchen. Leider sind die Bilderbücher in Deutschland nicht sehr realitätsnahe. Das Leben ist auf jeden Fall hier viel einfacher wie im guten Deutschland. Sicherlich sind die Schlagzeilen in der Politik ein wenig anders, doch das ist ja zum Glück nur ein kleiner Tag im Leben. Und wenn Du dich im richtigen Staat niederläßt, dann wird dich sogar das Wetter überzeugen.

An Deiner Stelle würde ich die Träume in die Hand nehmen und los laufen – wenn nicht sogar rennen. Warum auf das Jahr 2001 warten. Günstige Flüge gibt es sicherlich schon am 1. Januar 2000!

Mit jedem Tag fällt es mir übrigens schwerer an eine Rückkehr zu denken. Und das liegt nicht an dem BigMac Sonderangebot von McDonalds (2 BigMacs für 2 Dollar!)....

 


 

Die Kollegen IV

In der hoffentlich letzten Folge wollen wir Euch jetzt die noch übrig gebliebenen Kollegen vorstellen. Wie üblich wurden alle Namen der Personen und deren Angewohnheiten von der Redaktion geändert...

El Scott Der Mann mit der hübschen Krawatte ist mein neuer Boß und der Freund aller Mitarbeiter. Muß ich mehr sagen?
Hier ist Mister Design. Ein Mann mit Haltung! Und das ist gut so. Zu viele Manager verwechseln Design mit Verpackung.... El Hugh
El Zach Mr. QA! Da Software in der Regel immer Bugs hat, ist sein Arbeitsplatz gesichert. Gerüchten zu folgen soll er jedem Bug einen Namen gegeben haben. Er ist nicht auf den Kopf gefallen...

El Quark
Und zu guter letzt ein Gruppenbild, welches wir als Bonus erhalten haben. Ganz wie im Kindergarten. Leider werden hier die Mitarbeiter ein wenig zur Nebensache - fast wie im richtigen Leben. Und warum sind zwei Drittel des Bildes Steppe?


 

Die Restmeldungen

Was machen die Tögels sonst noch? Wir arbeiten derzeit an der neuen Web Seite für ein internationalen Angel Zubehör Großhandel. Die Seite werdet ihr bald unter www.jenzi.com besichtigen können. Jetzt müßte man nur noch ein Angelgeschäft haben.

Diese Woche kam eine CD auf den Markt, mit der Johannes Paul II wahrscheinlich zum Pop-Star wird. Ist ja schon genial auf was die Plattenfirmen so alles kommen. Stellt sich die Frage, wie MTV darauf reagiert? Ob es dann auch mal eine "unplugged session" geben wird?

Die Schwiegereltern sind hier heil angekommen und haben gleich damit angefangen, meine nicht gemachten Hausarbeiten (Küche renovieren, Klimaanlagen Schlauch ersetzen, Gartenarbeit, ...) zu erledigen. Und da sag nochmal jemand, Schwiegereltern sind zu nichts zu gebrauchen...

 


 

So, und nun gehen wir in das Wochenende.

Bis zum nächsten Mal,

Peter, Conni, Jamie-Lee, Holly und Baby XY





Reddit!Del.icio.us!Facebook!Slashdot!Netscape!Technorati!StumbleUpon!Newsvine!Furl!Yahoo!Ma.gnolia!Free social bookmarking plugins and extensions for Joomla! websites! title=
 
Suche
Google Translation
Sponsoren

Sponsoren
This website is provided by the Charisma Art Gallery, LLC and ArtByUs.com Art Auctions.