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Frohe Weihnachten! Es ist wieder an der Zeit Geburtstag zu feiern. Und hoffentlich hat das Geburtstagskind auch von Dir eine Einladung erhalten. In Denver haben wir inzwischen ein wenig Schnee und ein paar Minusgrade (-25 Grad Celsius). Und wie jedes Jahr platzt zu diesem Zeitpunkt bei den Tögels das Cola. Dieses Mal zum Glück nicht im Auto, sondern nur in der Garage.  | Die Cola am Abend |  | Die Cola am Morgen | Aber damit nicht genug. Dieses Mal sind auch die Kartoffeln für das Raclette eingefroren. Damit gab es am 1. Weihnachtsfeiertag Raclette mit Pommes ... Aber bevor uns hier die Finger abfrieren, hier die Themen dieser Rundmail: - Der große Coup
- Die andere Weihnacht
- Die Titel des Arbeitslebens
- Transscripts zum Nachspielen
- Die Pilgerfahrt
- Martina's Gedicht
- Die Kollegen
- Die Brettspiele
- Die CD des Monats
- Und sonst noch...
Der große Coup Weihnachten soll ja das Fest der Freude über die Geburt Jesu sein (oder so was ähnliches...). Deshalb haben wir dies zum Anlaß genommen, unseren Kindern die Geschichte vom Grinch ( How The Grinch Stole Christmas ) in einer Live Aufführung zu zeigen. Einen Tag vor Heiligabend ließen wir (als die beiden Kinder schon im Auto saßen und warteten) kurzerhand alle Weihnachtsgeschenke, den Weihnachtsbaum, Kerzen, Gestecke, etc. im Geräteschuppen verschwinden. Als wir dann vom Schlittenfahren in den Bergen zurück kamen, waren die Kids natürlich entsetzt, als sie die leere Stelle im Wohnzimmer bemerkten. Jamie wollte gleich die Polizei anrufen, die Nachbarn befragen und sich beim Santa Claus beschweren. Mit Hilfe des Schwagers Mike in Cincinnatti hat Jamie ein Live Telefonat mit dem Weihnachtsmann führen können und ihn bitten können, sich um unsere "Päckla" zu kümmern. Jamie fragte den "echten" Santa auch, ob sein "Elch" Rudolph (der mit der roten Nase) da wäre. Aber Santa meinte, daß dieser sich gerade die Nase polierte und deswegen nicht zum Telefon kommen könnte. Wir versuchten den Mädchen zu erklären, daß wir auch ohne "Päckla" Weihnachten feiern können, aber sie waren einfach nicht so ganz überzeugt. Hier ein kleiner Ausschnitt der Konversation von Peter mit Jamie-Lee... Peter:"Jamie, die Geschenke sind doch nicht das Wichtigste an Weihnachten. Jamie, was feiern wir an Weihnachten?" Jamie-Lee:"Hanukkah?" Peter:"Jamie, nein..." Jamie-Lee:"Passover?" Peter:"Auch das nicht..." Jamie-Lee:"Kwanzaa?" Peter:"Jamie, an Weihnachten feiern wir einen Geburtstag. Weißt Du von wem?" Jamie-Lee senkt ihren Kopf, schielt nach oben und zeigt mit ihrem Finger zum Himmel... Als Jamie und Peter dann am Heiligabend morgens vom Einkaufen zurück kamen, war plötzlich alles wieder da – Guter alter Nikolausi hatte alles wieder vom Grinch zurückgeholt, während Mama auf der Couch ein Schläfchen machte. In Wirklichkeit hatte Muttern den ganzen Morgen aufgeräumt, geputzt, Päckchen geschleppt, Weihnachtsbaum geschleppt, noch mehr Päckchen geschleppt, Fuß Spuren von Santa und Rudolph auf den Teppich gemacht (mit Mehl) und war dann erst auf dem Sofa zusammengebrochen, als Peter und Jamie wieder zuhause waren. Somit war wieder die Echtheit des Santa Claus bestätigt und gleichzeitig eine wichtige Lektion in "The True Meaning Of Christmas" erteilt. Mal sehen ob sie sich in einigen Jahren noch daran erinnern wird... Man kann ja nie wissen, vielleicht sitzt man an einem späteren Weihnachten ohne Päckla da. Die andere Weihnacht Und wie Ihr gerade gelesen habt, feierten die Tögels Weihnachten ein wenig ungewöhnlich. Aber in Amerika wird das Weihnachtsfest sowieso anders gefeiert. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Diese wollen wir hier ein wenig herausarbeiten. Denn Ihr sollt ja nicht erschrecken, wenn Ihr je mal auswandern solltet... Die Titel des Arbeitslebens Da im amerikanischen Arbeitsleben gerne Titel anstelle von einem anständigen Gehalt vergeben wird, will ich Euch heute helfen, die Titel auf den Visitenkarten besser zu verstehen. Und sollte ich einen Titel beschreiben, der auf Deiner Visitenkarte steht, so nimm' es bitte nicht persönlich. Übereinstimmungen sind nicht geplant und sind rein zufällig... Sales Representative Hat in der Regel keine Ahnung von dem Produkt, das er verkauft. Alle Preise von Sales Reps gelten nur für einen Tag und das Gehalt erhält der Representative pro erfolgreich ausgeführte Lüge. Man kann wesentlich mehr Informationen auf der Firmen Web Site erhalten. Und wenn Sie gute Preise erhalten wollen, dann sprechen Sie besser gleich mit dem "VP of Sales"... Associate Product Manager Der Associate macht eigentlich die Arbeit vom Product Manager. In der Regel versteht er/sie das Produkt besser und wird für das Wissen regelmäßig von der Chefetage bestraft. Das Gehalt liegt ungefähr bei der Hälfte eines Product Managers. Market Development Manager Dieser Manager reist sehr gerne in der Weltgeschichte herum und macht dem Markt klar, wie wichtig die Produkte der Firma sind. Wenn man auf der Visitenkarte den Firmennamen Microsoft findet, dann haben die Manager auch Hypnose Kurse abgelegt. CEO Dieser Ober-Chef darf jeden Tag seine Meinung ändern. Nach der Einsicht der Jahresbilanz feuert er dann immer die teuersten Mitarbeiter (die komischer Weise selten aus der Chefetage sind...). Er hat immer Recht - und für den Fall das er mal nicht Recht hat, ist er trotzdem im Recht. Er teilt dann auch den Weihnachtsbonus der Angestellten zu, der in der Regel 0,001% seines Weihnachtsbonuses entspricht. Transcripts zum Nachspielen Wie bei den Fernsehsendungen gibt es jetzt auch bei der Familie Tögel Abschriften von den Szenen aus dem täglichen Leben. Hier ist die zweite Folge: Szene 1: Sehr spät abends, 3 Stunden nach der Zubettgehzeit der Kinder. Jamie:"Mami, jetzt bin ich krank. Ich auch noch sooo müde, daß ich gar nicht mehr reden kann." Szene 2: Abends, beim Gutenachtkuß geben. Conni:"Holly, du bist meine kleine Puppi." Holly:"Nein Mami, i bin net a Puppi, i bin a Tögele." Die Pilgerfahrt Kurz vor Weihnachten hatte ich nach drei Jahren die erste Möglichkeit, zum Mekka der Computer Industrie zu fliegen. Dort konnte ich endlich einmal in die Fußstapfen der großen Computer CEO's treten und den heiligen Ort der grauen PlastikantiDOSen betreten. Und damit Ihr auch ein wenig die Gefühle nacherleben könnt, habe ich Euch ein paar langweilige Fotos von dieser Reise mitgebracht...  | Adobe In zwei großen Gebäuden findet man die Heimat von Postscript, Pagemaker, Photoshop, Illustrator und dem neuen K2... |  | Apple Bei Apple denken die Leute bekanntlich anders. Leider zeigt die Architektur dies überhaupt nicht... |  | Fujitsu Auch die Japaner haben mit hier Fuß gefaßt. Und dies mit einem europäischen General Manager... |  | Oracle Diese wunderbaren Zylinder sollen Datenbanken darstellen... | Martina's Gedicht Es ist einmal an der Zeit, einige Leserzuschriften zu veröffentlichen. Und dies ist heute ein Gedicht von Martina Vogt: Von Ösiland nach Amiland? Da war ich erstmal ganz gespannt! Doch mal 'reinschau'n hat sich gelohnt, denn wo Ihr jetzt alle wohnt, ist es scheinbar wunderbar, sonst wär' heut' nicht das dritte Jahr! Wenn auch ohne Topfenstrudel, so doch wenigstens mit Pudel oder was immer "Sockenfresser" ist (ich hoffe, das Ihr das besser wißt). Es grüßt Euch fremd aus weiter Ferne: Martini - P.S.: Ich hab' Euch gerne... Wir freuen uns immer über Zuschriften, Briefe, Gedichte, Kommentare, etc. - also, meldet Euch einfach mal bei uns! An dieser Stelle wollen wir uns auch bei allen für die netten Karten, Anrufe, Briefe, E-Mails und Päckla zu Weihnachten bedanken. Da fühlt man sich fast wie daheim (naja, sind wir ja auch, aber halt ohne schlechtes Wetter...). Die Kollegen In dieser Rubrik möchten ich Euch wieder einmal die aktuellen Kollegen meinerseits vorstellen. Alle Gesichter und Namen wurden selbstverständlich zum Schutz der Personen und der Firma geändert... | Hier haben wir Madam Sprachlos. Madam Sprachlos macht nach meinem Lieblings Konditor und der Schwiegermutter die beste Käsesahnetorte der Welt. Sonst trägt sie gerne Gips am Bein und spricht Deutsch... |  |  | Dies ist John Elway, oder sagen wir einmal sein Doppelgänger. Er verdient wahrscheinlich nicht so viel wie Elway, auch wenn er es verdient hätte. Doch hoffentlich wird sein neuer Trainer (Vorgesetzter) das schnell erkennen... | | Dies ist der Mann der tausend Worte - eigentlich sogar eher mehr. Sein Titel: technischer Texter. Sein Name: Hase, er weiß von nix. Eigentlich weiß er viel, aber sagen darf er nix. Texter halt. |  |  | Immer fröhlich, das ist die Kollegin aus dem Nachbar Cube. Sie arbeitet für den Spin Doktor. Sie öffnet die Post, und wirft ihren Müll in meinen Cube... | | Doktor Spin. Er verdreht die Wahrheit so, daß sie wieder gut klingt. So wird aus einem Verkauf einer zweiten Softwareschachtel eine 100%ige Umsatzsteigerung... |  |  | Mrs Knowledge kennt die Abläufe wie kaum ein anderer. Leider wird das immer übersehen. Ein Rädchen in der Mühle, dessen Abwesenheit wir sehr schmerzlich vermissen werden... | Die Brettspiele Und jetzt noch ein Tip für die Freunde in der Denver Gegend. Nach drei Jahren haben wir endlich festgestellt, daß es um die Ecke ein Spieleladen gibt. Und der hat auch noch dt. Spiele wie zum Beispiel "Die Siedler von Catan" & "Elfenland". Und wer das Bedürfnis hat, wieder einmal ein gutes Brettspiel zu spielen, der findet den Laden hier: Attactix, Inc. 15107 E. Hampden Aurora, Colorado 80014 Telefon: 1-303-699-3349 Telefon: 1-888-732-6321 Ach, und dann noch eine kleine Warnung hinterher. Der Laden eignet sich nicht unbedingt für Kinder. Er führt auch jede Menge Kriegsstrategiefiguren und Zubehör. Nicht gerade ein Thema, an dem Kinder Spaß finden sollten... Und dann gibt es noch eine Ladenkette, die auch kein schlechtes Angebot an Brettspielen hat. Die Kette nennt sich "It's Your Move" und man findet sie zum Beispiel in der Southglenn Mall, Villa Italia Mall, Southwest Plaza und der Crossroads Mall. Wir spielen auf jeden Fall jetzt unser neues Spiel "Robbo Rally" ... CD des Monats Meine Ohren gehören derzeit einer CD von Kirk Franklin. Der Titel: "The Nu Nation Project".  Meine persönlichen Hits sind "Lean On Me" (mit Mary J. Blidge, R. Kelly, Bono, Chrystal Lewis and the Family), "Riverside", "Hold Me Now", "You Are" und "Blessing In the Storm". Und sonst noch... Wir haben diese Woche unsere Telefonrechnung bekommen. Und es war viel billiger, als die alten Rechnungen. Ein Beispiel: Wir zahlten für ein 42 Minuten langes Gespräch von Denver nach Stuttgart nur US$2.10. Ja, das ist nicht zweihundetzehn Dollar, das ist wirklich zwei Dollar und zehn Cents. Zu dumm, daß wir herausgefunden haben, daß diese Telefonfirma einem ehemaligen Drogendealer gehört. Da fragt man sich doch wer schlimmer ist - MCI oder WorldxChange? Robert Schlappa, der Mann von Miri Schlappa, will immer noch nicht mit mir sprechen. Er bekommt immer schlechte Laune wenn er mich ans Telefon bekommt. Esther und Marcel Greiner waren kürzlich in der Zeitung, als sie bei einer Spendenaktion in Stuttgart fotografiert wurden. Wenn ihr genug spendet, dann werdet auch Ihr einmal berühmt... Conni's bestestes Weihnachtsgeschenk war nicht – wie von vielen vermutet– der neue CD-Brenner im Hause Tögel, sondern der Anruf von Birgit Liebezeit am 27. Dezember. Das Thema des Telefonats: Birgit ist schwanger!!! In diesem Sinne – Gratulationen an die schon gewordenen und werdende Eltern Birgit &
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. So, das war dann wohl mit den Rundmails für das Jahr 1998. Nur noch wenige Tage bis zum letzten Jahr in diesem Jahrhundert. Noch 12 Monate bis ins Jahr 2000. Wo werden wir wohl das Jahr 2000 verbringen? Na ja, mehr dazu im nächsten Jahr. Bis zum nächsten Mal... Peter, Conni, Jamie-Lee, Holly und die Floh-Quaste
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