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Entschuldigung - dies ist wohl die beste Begrüßung für heute.
Warum? Na ja - die Familie Tögel verschwendet wieder Ihre wertvolle Zeit...
Dieses Mal mit den folgenden Themen:
Leonardo und die Screendoor Jamie's Sprüche Holly's Wörterbuch Ute's Rausschmiss Ein Wochenende in Snowmass Verkehrsmeldungen Hotel Tögel Der Berg und der Geburtstag Entzugserscheinungen
Leonardo und die Screendoor
Nein - ich rede hier nicht von Leonardo da Vinci. Obwohl es hier um einen ähnlichen Träumer geht. Leonardo ist ein ehemaliger Kollege aus dem dt. Office. Doch da hat er jetzt keine Arbeit mehr. Besser gesagt, er ist jetzt ein US-Kollege. Und so wird er also jetzt hier auf "Frauenfang" gehen.
Und um die Frauen in Amerika zu bezirzten kaufte er sich an einem der letzten Wochenenden ein Motorrad. Und gleich nach dem Kauf machte er einen Abstecher bei uns.  Zu gleicher Zeit hatten wir uns eine neue Screendoor (Tür mit Fliegengitter) gekauft. Denn wir versuchen die Stechmücken dazu zu überreden, vor dem Haus zu bleiben. Nun ist das mit amerikanischer Ware so: Auch wenn die Tür schon zu 95% fertig zusammengebaut ist, dann braucht man für die restlichen 5% sicher noch zwei Stunden. So geschehen an dem besagten Wochenende.
Fügen wir diese zwei Geschichten jetzt zusammen, kommen wir zu folgendem Ergebnis:
Wir brauchen also zwei Stunden um diese Tür einzubauen. Conni ist so fertig, daß sie zur Entspannung erst einmal Einkaufen gehen muß.
Ich (Der Hauspeter) gehe also in den Keller um mich mit meinem Computer zu unterhalten.
Zwei Minuten später höre ich Schritte im Wohnzimmer und nehme an, daß meine Frau mal wieder etwas vergessen hat. Sekunden später klopft jemand an der Kellertür.
Leonardo betritt den Keller und beichtet: Es hat gerade zwei Sekunden gebraucht bis er die neue Screendoor auseinander genommen hat! Er hatte sie nämlich übersehen (wie eine Fliege!!!) und ist durch sie hindurch gerannt.
 Ergebnis: Wir wissen jetzt wie groß die Fliegen nicht sein dürfen und daß es sich nicht lohnt, zwei Stunden für eine Montage einer Screendoor zu verschwenden - es sei denn Leonardo arbeitet in Deutschland....
Jamie's Sprüche und Weisheiten
"Meine Füße stinken immer. Des is' weil se emmer so viel schei...en"
Achtungbahn - Achterbahn
Holly's Wörterbuch
Dada - Daddy Bebiiiih - Baby
Mammma - entweder was zum essen, oder in seltenen Fällen die Mutter Wärrgh - Das stinkende Zeug in der Windel Eiiiiih - "Ich mag Dich"
 Biiih - Holly's Lieblingspuppe (von "Puppiiih) Pffflltt! - "Igittigitt, das schmeckt ja zum kotzen"
Ute's Rausschmiss
Nach neun Wochen haben die unfehlbaren Tögels es geschafft, Ute (die Gute) endgültig rauszuekeln (naja, stimmt nicht ganz, der Flug war schon bei ihrer Ankunft hier gebucht.). Weil wir (und sie bestimmt auch) etliche Dinge aus ihrem Besuch hier gelernt haben, wollen wir euch unsere Erfahrungen zur Belehrung weiterleiten:
1. Kinder sind nur halb so nervig, wenn sie jemand geduldiges und freundliches zum spielen haben, die nicht Mammi heisst.
2. Das schmutzige Geschirr spült sich mit anderer Leute Hände viel schneller und zugleich arbeitssparender.
3. Zelte gibt's zwar auch in gross, aber wenn man die Knie anwinkelt und die Haare nicht stark toupiert hat, lässt sich's auch in einer als "Zelt" bezeichneten Streichholzschachtel zwei Wochen lang zu zweit campen.
4. Gastgeber sein ist schön - bis man plötzlich alle auf einmal da hat, dann wird's irgendwie kompliziert....
5. Wenn man dem ankommenden Besuch sagt, sie sollen möglichst viel Klamotten mitbringen, dann bekommt man die Sachen, die am Schluss bei der Abreise nicht mehr in den Koffer passen geschenkt. (1 Streichholzschachtel Marke "Zelt" für Jamie, 1 Gaskocher Marke "Booom!", 1 Gaslampe Marke "Fackelbrennrauch", 1 Duschgel, 1 Insektenverscheuchcreme, etc.). Sehr lukrativ, das Ganze...
6. Blind Dates mit Gastgebern als Planer enden meistens als Fiasko. Fragt Ute, die kann das nur bestätigen.
Ein Wochenende in Snowmass
Nachdem die Firma Quark wohl ein gutes Jahr hatte, hat Fred (Der Chef Nr.1) die Stunde der vollen Kasse genutzt, um alle Mitarbeiter zu einem "kostenlosen" Quark Wochenende in Snowmass (bei Aspen, Colorado) einzuladen. Dort angekommen ging Jamie-Lee sofort auf Erkundungstour. Und schon in wenigen Stunden fand sie heraus, was ein Bär unter dem T-Shirt hat...
 Und Holly weiß sogar, was der Bär unter dem Fell hat. Genaueres müßt Ihr aber unsere Kinder selber fragen. Denn damit sind sie in der Aufklärung schon weiter als die Eltern....
Und was macht ein Tögel, wenn die Sonne scheint? Er legt sich an den Hotel Swimmingpool. Leider waren keine reichen Prinzen anwesend (soll aber auch sehr gefährlich sein, mit Prinzen und Prinzessinen anzubändeln...).
Gleich anschließend hat dann Prinz Tögel (Oder war es King Tögel) die ganze Familie zum Essen eingeladen. Der Tögel zahlt ein Essen? Nein -selbstverständlich mit den Gutscheinen von Fred... Und wenn man genau hinschaut, kann man sogar erkennen, daß uns die 25 Dollar Pizza auf Papptellern serviert wurde. Das hätte mir wohl eine Warnung sein sollen. In der Nacht hatte ich (Der Pizza-Peter) nämlich die erste Erfahrung im "Drei-Loch-Rückwärts-Essen" (Das Essen wollte so schnell aus meinem Körper heraus, daß es auch die Nase als Ausgang sah!). Ich hoffe, Ihr seid gerade nicht beim Essen...
Auf dem Heimweg haben wir noch etwas gesehen, das wir Euch nicht vorenthalten wollten. Am Ortseingang eines kleinen Dorfes haben wir folgendes Bild gemacht:
Ich hoffe Ihr könnt es erkennen. Es ist ein Polizeiauto mit einem Sheriff aus Holz, mit Kippe im Nasenloch. So erschreckt man hier Touristen....
Apropos Touristen, wir wollen uns nochmals beim edlen Benzinspender bedanken. Werner (Bild siehe unten) hat uns mit VIEL Geduld auf der Fahrt nach Snowmass ertragen und gesponsert. Möge ihm die Geduld nie ausgehen...
 Verkehrsmeldungen
A 8 Karlsruhe Richtung Stuttgart zwischen Pforzheim-Ost und Heimsheim Unfall, 2 km Stau. (Hehe - wir können das jetzt auch auf dem Internet mitverfolgen...)
Hotel Tögel
Eigentlich wollen wir Euch ja nur warnen. Verlaßt Euch nie auf eine Übernachtungszusage aus dem Hotel Tögel. Durch den neuen Besucherrekord in diesem Sommer mußten wir dazu übergehen, unsere Besucher als Sklaven zu mißbrauchen oder sogar zu verkaufen.
So geschehen mit Ute (die aus der Scala) und Doro (die aus Marburg). Beide haben wir nach der Ankunft von Conni's Eltern meistbietend an eine Familie in der Gemeinde verkauft. So lagen sie also dort in Ketten und durften bis zu ihrem Heimflug schuften... An dieser Stelle nochmals: SORRY, Mädels!
 Martina (Cousine von Peter) dagegen haben wir an dem Snowmass Wochenende einfach in unserem Haus an den Staubsauger angekettet. Als wir dann am Sonntag Abend heimkamen war Sklave "Martina" sogar mit dem kompletten Herbstputz fertig. Wer will eigentlich als nächstes kommen? Im Frühjahr könnten wir wieder Hilfe gebrauchen... ;-)
Der Berg und der Geburtstag
Berg - hat hier jemand von einem Berg gesprochen? Ach ja - das war ich. Und jetzt werden sich Freunde fragen was Peter mit einem Berg zu tun hat (außer der Masse). Mehr dazu hier....
 Wozu braucht der Mensch Natur, da regnets eh' nur... Wer die Familie Tögel genauer kennt, dem sagt der 30. August 1997 etwas. Dies ist der Tag, an dem Jamie-Lee 4 Jahre alt geworden ist.
 Jamie-Lee - die Geburtstagsprinzessin Und so wünschte sie sich eine Bergbesteigung. Da haben wir uns also früh am Morgen (etwa 11:30 Uhr) aufgemacht und sind an den Fuß des Mount Evans (14,260 ft. hoher Berg) gefahren. Um uns für die Besteigung zu stärken haben wir bei wunderschönem Wetter als erstes ein Picknick gemacht.
 Holly ist begeistert  Der Tisch wird von der Natur gewaschen  Oma in ihrem Element Und anschließend ging es auf den Berg. Und ich kann Euch sagen: Es war ganz schön anstrengend - für unser Auto. Weniger für uns, denn die Amerikaner haben eine zweispurige Straße bis an den Gipfel gebaut (die höchste geteerte Strasse Nordamerika's). So macht das Bergsteigen auch Spaß. Hier übrigens noch ein paar Auszüge von unserem Album:
 Echte Ziegen -oder meine Frau?  PT im Winterfell  Dann ist das wohl Jamie...  Das Ziel der Besteigung: Das Gipfelklo!  Der Schwiegervater und seine Waffe...  Weit und breit kein Mc Donalds... Der Trail wurde übrigens nach dem Besuch der Tögels gleich geschlossen. Warum nur...
Entzugserscheinungen
Jetzt sind sie weg! Opa und Oma Scherz sind seit dieser Woche wieder in ihrem alten Stresstrott in Deutschland, nach zwei äusserst erholsamen Wochen im geruhsamen Hause Tögel zum Abschluss ihrer vierwöchigen Urlaubsreise in den USA. Warscheinlich brauchen sie jetzt wieder ein volles Jahr, um sich für den nächsten Besuch hier zu stärken...
 Schwiegereltern sprachlos! Die Kids haben sich auf jedenfall mit den Beiden prächtig amüsiert, und die sonst so geplagte Mutter und der nichtanwesende Vadder auch. Schade, dass Flugtickets so teuer sind, sonst wären morgen schon zwei Kids allein auf dem Weg zur Grossmutter in Krehwinkel. Vielleicht macht uns UPS ein gutes Angebot für ein Eilpaket....
Jetzt haben wir Eure Geduld und Eure Zeit genug in Anspruch genommen. Das war's. Einen schönen Gruß aus der geschlossenen Anstalt Tögel...
Peter, Conni, Jamie-Lee und Holly
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