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Rundmail aus Denver - Nr. 06 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 17. April 1996
Vielen Dank für den Besuch unserer Rundmails!

Bevor Sie hier weiterlesen lesen können, sollten Sie bitte den folgenden Sicherheitshinweisen zustimmen!

Sicherheitshinweise:

Ich habe in meinem Personalausweis/Reisepass überprüft, daß ich älter als 1 Jahr bin.

Mir ist bewußt, da§ diese Seiten gesundheitsschädlich sind. Der Bundesinternetminister hat mich gewarnt und ich kann die Familie Tögel nicht für die Folgen haftbar machen.

Ich werde keinen Unfug mit den mir hier anvertrauten Daten machen.

Ich bin weder Hellseher, Schwarzseher, Schwarzfahrer noch Dreiradfahrer.

Mir ist bewußt, daß diese Seiten auf einem PC grausam aussehen. Ich werde mir aber bei meinem nächsten Computerkauf die Macintosh's ernsthaft näher ansehen.

Ich bin auf dem neuesten Stand der Technik. Deshalb benutze ich einen Netscape Browser Verson 2.0.1 oder höher. Mir ist bekannt, daß alle andere Browser diese Seiten verfälscht darstellen. Die Verfälschung dieser Seiten wird nicht unter 5 Jahren "Leben in Krehwinkel" bestraft. Auch können andere Browser vermutlich die Buttons nicht darstellen, um die Rundmail Nr. 006 anwählen zu können!

Ich glaube daran, daß ich neugierig bin - deshalb würde ich gerne die Rundmail Nr. 006 lesen.
Welcome bei den Tögels - die Familie, die verrückt macht!

Ostern ist nun endgültig vorbei und eine große Supermarktkette verschenkt hier an den Kassen die letzten Osterhasen. Da ich so dick bin, haben sie mir gleich 20 Osterhasen mitgegeben. Und damit ist wohl auch klar, wer heute diese Rundmail schreibt:

P.T. ... nicht zu verwechseln mit E.T. (nach Hause telefonieren).

Hier die Themen der heutigen Mail:

    1000 Besucher und kein Ende!
    Restaurant, Video- & Groschenromanverleih entdeckt!
    Straßenschild der Woche!
    Das neue Baby - der Report einer Mutter!

1000 Besucher und kein Ende!

Nach nicht einmal einem Monat haben sich schon über 1000 Besucher auf unserer Homepage verlaufen, eine Zahl, die an der Vernunft der Leser zweifeln läßt. Eine Umfrage des Legöt-Instituts hat interessante Ergebnisse zu Tage gebracht. Hier die Fragen und prozentualen Antworten der Befragten:

1. Stellen sie sich vor, die Familie Tögel würde als TV-Serie auf den Markt gebracht werden. Welche Aktion würden Sie ergreifen?

    5% der befragten Personen würden sofort Aktien von dem TV Sender kaufen und ihren Nachbarn ein Fernseher schenken.

    10% der befragten Personen würden ihren Beruf aufgeben, falls die Sendung vor 17.00 Uhr ausgestrahlt würde.

    85% der befragten Personen würden in diesem Falle am liebsten den Produzenten aufknüpfen, auch wenn nur Lakritzrollen zur Verfügung stünden.

2. Sie haben die Homepage der Tögel's gesehen. Welche Nachricht oder welches Bild hat Ihnen am besten gefallen?

    7% der befragten Personen fanden den Freudensprung von Peter Tögel (im Fotoalbum) den Schocker des Jahres.

    18% der befragten Personen vermuten hinter den "unveröffentlichten Tagebüchern der Familie Tögel" den Hit des Jahres.

    75% der befragten Personen sehen in dem schlafenden Vater das Murmeltier des Jahres.

    Peter Togel

3. Stellen Sie sich vor, das nächste Kind von den Tögel's würde kein Mensch werden. Was glauben Sie, wäre das nächste "Kind"?

    1% der verwunderten Personen denkt, daß es nur ein Apple Macintosh Computer sein kann.

    31% der bedrohten Personen sind sich sicher, daß ein großer Kinderschokoladenhase im Juli auf die Welt kommt. (Schließlich haben die Tögel's nur süsse Kinder...)

    68% der befragten Personen glauben an Vererbung und denken an das folgende Kind...

    Schwein

4. Sie haben in einem der letzten Mails über den Pastors gelesen. Was glauben Sie, was der Pastor jeden Sonntag in die Kirche mitbringt?

    20% der überraschten Personen hoffen, daß er seine Frau mitbringt. Schließlich soll sie nicht 3 Kilometer zu Fuß in die Kirche laufen.

    70% der oberanständigen Personen glauben, daß er neben seiner Frau auch eine Bibel mitbringt.

    Nur 10% der genialen Personen ahnten, daß neben seiner Bibel und seinen Predigttexten auch eine Banane zum Gepäck gehört.

   bible

Alle Angaben entsprechen der Unwahrheit und können deshalb nicht angefochten werden. Unser Rechtsanwalt ist einer der "Drei Musketiere"!

Restaurant, Video- & Groschenromanverleih entdeckt!

Nach dem entäuschenden CAFE BERLIN konnten wir (eigentlich nur Peter...) es leider nicht aufgeben, ein deutsches Restaurant zu suchen. Glücklicherweise sind wir dabei auf den folgenden Laden gestoßen:

    Helga's Restaurant
    728 Peoria Street
    Aurora, CO 80011
    Telefon: (303) 344-5488

Und wie es sich beim Besuch herausstellte, führt Helga nicht nur ein gutes Restaurant, sondern auch einen Tante-Emma-Laden. Hier findet man Ritter-Sport-Schokolade, Kräuterbonbons, dt. Brot, Geschirr, Mozartkugeln (Habe ich schon einmal erwähnt, daß ich Mozartkugeln vermisse...?) und jede Menge dt. Volksmusik (... was ich weniger vermisse!). Nebenbei kann man hier auch, gegen Entgelt, deutschsprachige Videofilme und Groschenromane ausleihen. Das muß man gesehen haben.

Straßenschild der Woche!

schild

Und für Leute, die schlechte Augen haben:

    SPEED LIMIT 30 MPH
    DON'T EVEN THINK ABOUT SPEEDING
    RADAR CONTROLLED

Das neue Baby - der Report einer Mutter!

Obwohl schon im 7. Monat, ist der Bauch immer noch nicht so groß, wie der des Vaters...

Woran's wohl liegt?

Allgemein scheint dieses Kind ein eher ruhiger Bürger zu werden, Jamie war in diesem Stadium schon wesentlich schwieriger zu ertragen, was Knüffe und Rippenstösse angeht.

Wenn man die Hand auf den Bauch legt, während sich das Kind bewegt, dann stellt sich das Luder sofort tot - ganz schön raffiniert, das neue Kleine.

Man merkt auch beim zweiten Kind, daß das - eh schon minimale - Interesse des Mitbeteiligten (Peter) sich enorm verringert hat. Da zeigt Jamie-Lee schon mehr Enthusiasmus und versucht das Baby wachzukitzeln, hört nach dem Herz und singt Lieder für's Baby zum Einschlafen.

Peter hingegen ist da schon ein alter Hase im Schwangerschaftsmiterleben und hat solche öden Beschäftigungen nicht mehr nötig (viel bewegender ist da die Frage: "Welches deutsche Restaurant in Denver macht die besten Schnitzel?"). Wir haben uns (natürlich gegen den Willen PT's) für einen Auffrischungsschwangerschaftsvorbereitungskurs (46 Buchstabenwort) im vorgesehenen Krankenhaus angemeldet. Ob's was bringt, weiß natürlich keiner, der letzte war jedenfalls für die Katz', da PDA (Periduralanästhesie) halt doch was praktisches ist.

Warscheinlich wird's auch bei dieser Geburt darauf hinauslaufen, daß die Mutter wieder Hasenfuß wird und den bequemeren Weg wählt. Ich sehe auch gar keinen Grund, warum man sich unnötig quälen sollte, wenn doch so viel Geld erfolgreich in die Forschung Schmerzen zu vermeiden, investiert wurde. Das wäre die reinste Verschwendung (Ökos mögen sich quälen lassen, wenn sie das gerne möchten - ich bin keiner).

Zusätzlich zum Vorbereitungskurs gibt es in dem Krankenhaus einen Anmeldeabend, an dem bereits die für's Kind erforderlichen Dokumente (Sozialversicherungsnummer, Geburtsurkunde, Registrierung, etc.) beantragt werden. Der Grund dafür ist, daß man hier 24 Stunden nach der Geburt das Krankenhaus wieder verläßt und somit die Zeit für Bürokratie einfach nicht ganz ausreicht. Im deutschen Krankenhaus lag ich dafür volle (unnötige) 7 Tage herum, habe mein Baby selbst versorgt und außer Tabletten und eine Spritze am Tag keine nennenswerte Pflege erhalten (jetzt wissen auch die uninformierten Steuerzahler, wohin ihr Geld fliesst - ca. 500.-DM am Tag für Bettmiete (eigentlich Mietwucher, gell?)) Vor- und Nachteile gibt's halt überall, so auch hier (wenn auch mehr Vor als Nach).

So, das war es wieder von der Front der Denver-Fans. Mehr gibt es dann wieder demnächst auf dieser Welle...

P.T., C.T., J-L.T. + B.T.




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