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Rundmail aus Colorado - Nr. 1 Oooooooch! Ist das schön hier! Und damit beginnen wir das neue Kapitel der Familie Tögel. Denn nun sind wir wieder in Colorado. Und es ist schön hier. Ach das haben wir ja schon gesagt. Zu den Themen:
Wie schon beim letzten Umzug haben wir auch dieses Mal einen Container gebucht. Mit einem kleinen Unterschied: die neue Firma bezahlt nicht nur den Container, sondern auch die dazu passenden Möbelpacker, die Flüge, die Hotels für die Übergangszeit, sowie die Möbelauspacker in Colorado Springs. Und so rollten die Packer am 28. Juni 2000 an, und verwandelten das Haus in eine Kartonwüste. Am dritten Tag kam dann der extra hohe Container.
Und der wurde voll! Es ist schon ein Wahnsinn, was sich so in einem kurzen Eheleben (11 Jahre) ansammelt. Und alles wurde in den Container gesteckt.
Sogar den Abfall haben wir mitgenommen. Schließlich ist es viel günstiger und einfacher, wenn man seinen Müll in Amerika entsorgt. Soll der Landrat in Augsburg doch andere Mitbürger ärgern.
Der Abflug war wie geplant am Stuttgarter Flughafen. Und weil die Architekten und Erbauer des Stuttgarter Flughafen nix bei der Arbeit dachten, haben wir bei der Ankunft das größte Chaos vorgefunden. Belegte Parkplätze, keine Kofferkulis an den Parkplätzen und Schlangen vor den Schaltern, die breiter als lang waren.
Die "schnellen" Damen an den Schaltern haben sicher ihren Teil zu den Verzögerungen beigetragen. Allein unsere Familie verbrachten ca, 20 Minuten mit der Dame am Schalter, bis sie uns die Tickets ohne Ticketumschlag aushändigen konnte. Die Umschläge waren Lufthansa ausgegangen. 15 Tickets ohne Umschlag - Klasse Leistung....
Und damit es uns nicht langweilig wird, sind sie "alle" gekommen: Familie Scherz I (Heiner & Lisa), die Familie Scherz II (Martin, Dick-Noch-Schwanger-Lisa & Co.), ...
... eine Kurzausgabe der Familie Tögel (Renate & Roland - nein das auf den Bildern ist Renate & Annie-Mae),...
... sowie ein grosser Teil der Familie Liebezeit. Sogar ein paar Schüler von meiner Mutter wurden gesichtet. Alle wohl in der Hoffnung, daß wir noch Flugtickets für sie mitgebracht haben.... ;-) Merhmals hörten wir den Satz:"Ich würde am liebsten mitfliegen..." - leider mussten die Betreffenden dort bleiben.
Gelandet sind wir eigentlich fast wie geplant. Naja, sagen wir das Datum stimmte gerade noch. Mit der Uhrzeit stimmte es nicht so ganz. Wir kamen nämlich kurz vor Mitternacht in Colorado Springs an. Grund: Schnee in Colorado. Und das am 1. Juni! Und da die Autovermietung um Mitternacht die Pforten dicht macht, waren wir doch sehr verwundert, daß man uns sehr freundlich auch noch kurz nach Mitternacht bediente. Und weil wir die letzten waren, wurde und auch noch statt einem normalen Viertürer ein nagelneuer Minivan zum selben Preis angeboten. Genau das, was eine fünf-köpfige Familie eigentlich braucht. (Gott sei Dank!)
Am nächsten Morgen ging es dann, nach einem wunderschönen Frühstück im Hotel, zur Bank und anschließend gleich zum Notar. Da haben wir gleich unser Haus gekauft. Sogar die Kinder haben sich dieses Mal einigermaßen ordentlich benommen (naja, die Pflanzen im dortigen Büro brauchen jetzt frische Blumenerde, weil Jamie und Holly dort ihren "tieren" einen Urwald "gebaut" hatten) Wenig benommen haben sich dagegen in Colorado die Wälder. Die brannten nämlich mal wieder. Doch zu Eurer Information: Colorado ist sehr groß! Es brannte zum Beispiel bei Pine Junction, rund 50 Kilometer südwestlich von Denver, sowie 150 Kilometer nördlich. Wir dagegen sind ca. 70 Kilometer südlich von Denver. Also das nächste Mal, schaut Euch bitte die Karte an, bevor Ihr Angst um uns habt. Das größere Problem ist im Moment der noch fehlende Container. Da der sich noch irgendwo zwischen Texas und Colorado befindet, leben wir hier in einem relativ leeren Haus. Leer, naja nicht ganz. Hier ist unser Inventar:
Ja, das war es schon. Andere Leute nennen das Camping mit Dusche. Da soll noch mal jemand sagen, daß das Leben im Big Brother Container schwierig sei. Wir müssen es sogar ohne Container schaffen - zumindest bis zum 4. Juli - bis dahin sollte er uns erreicht haben.
Nachdem uns die Autovermietung Hertz anstatt einem Auto für fünf Personen nur ein Auto für vier Personen hatte (Wir zahlten genausoviel wie bei der Autovermietung Budget für einen Minivan), beschlossen wir unseren Zweitwagen zu kaufen. Und so erstanden wir bei einem Händler einen Toyota Cressida - ein 13 Jahr altes Luxusauto mit Ledersitzen.
Jetzt brauchen wir nur noch unseren Erstwagen. Doch auf den müssen wir noch bis Ende Juni warten. Die Wartezeiten für den Honda Odysee EX sind halt so lang, daß man uns solange ein Bild zum Trost mitgegeben hat.
Und soviel wissen wir schon. Unser Honda wurde am
Der Bericht vom alten Königreich Ich bin ja jetzt schon seit über einem Jahr nicht mehr im Schloß des Königs. Doch das Königreich bleibt nach wie vor sehr interessant. Denn irgendwo ändert sich das Leben im Königreich nicht. Naja, sagen wir einmal fast nicht.
Fast ein Jahr war der Zitronenbauer der Vize Prinz der strategischen Brandbekämpfung. Da hat er sogar noch zusammen mit der Königin bei der Bauern Konferenz gesprochen, da ging er schon von dort aus direkt auf eine Waldlichtung um Ball zu spielen. Und da wurde der Bauer Zitrone auch schon nicht mehr in das Königsreich zurückgelassen. Der Schuster des Königsreich hat dann am 19. Juni 2000 auf Wunsch vom indischen Prinz das Königsreich verlassen. Weitere Helfer sollen diese Woche dem Schuster noch gefolgt sein. Und nun kommt die Überraschung des Jahres. Die Königin des Reiches hat den König und das Königreich verlassen. Sie soll jetzt in die Berge gezogen sein, um eine eventuelle Flut von oben betrachten zu können. Und so herrscht der König nun alleine im Schloß - nur der indische Prinz und die Hofdame dürfen ein wenig mitregieren. Und wenn man den Sängern des Nachbarkönigs trauen kann, sollen nach dem Brauen vom Zaubertrank 5.0 die Druiden nach Indien geschickt werden. Der König baut auf jeden Fall schon sein Taj Mahal neben der Indischen Druidenburg...
Und hier öffnen wir einmal unseren Briefkasten mit aktuellen Leserbriefen... Peter K. aus Deutschland: "Ich habe mir die Page deiner neuen Firma angeschaut. Was ist das? Wirst du jetzt Versicherungsvertreter?" Peter Tögel: "ChannelPoint produziert Software für die Versicherungsindustrie. Und ich bin dort Senior Product Manager." Annette: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass eure süsse Töchter euch jemals ärgern, schon gar nicht als Hobby." Peter Tögel: "Auch süße Töchter haben schlechte Stunden...." Ruben aus Krehwinkel: "...daß das schöne USA-Abschlußbildchen am Ende der Rundmail keinen Link darstellt hat mich schon enttäuscht..." Peter Tögel: "Das haben wir in dieser Rundmail gefixt. Bitte um Verzeihung..." Sebastian aus Mannheim: "Wir haben vor 2 Tagen die Gewinnbenarichtigung bei der Greencard-Lottery erhalten und sind einfach nur happy. Habt Ihr vielleicht noch ein Fleckchen Erde bei Euch für ein relativ frisch vermähltes Ehepaar? Peter Tögel: "Colorado ist groß (Habe ich heute schon gesagt, oder?). Und Platz für Euch gibt es hier auch noch..."
Unsere Kids sind natürlich auch hier sehr aktiv - und manchmal nerven sie auch. Ja, die sind ja so süß, doch auch zuviel Zucker kann schlecht sein. Hier haben wir auf jeden Fall wieder ein paar der Sprüche festgehalten, die wir uns merken konnten...
Jamie-Lee Tögel Holly & Jamie-Lee Tögel
Und nun? Ich glaube wir sind am Ende angekommen... Ein schwäbisches Grüßle in das Land des dt. Fussballs! ;-) Peter, Conni, Jamie-Lee, Holly and Annie-Mae
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