The Tögel Family - Life On The World Wide Web - Auswanderung in die USA

    Rundmail aus Bayern - Nr. 3

    Grüüüüüß Gottle!

    Und hoffentlich haben wir jetzt den Gruß richtig geschrieben, Oder schreibt man das auch mit zwei "S"? Hier ist auf jeden Fall die letzte Rundmail mit zwei Kindern im Haus. Das dritte Kind ist nämlich schon in Schwabmünchen im Krankenhaus gelandet. Und zwar am 18. September 1999 gegen 10:39 Uhr. Doch mehr dazu später....


    Und hier die drei Themen von Rundmail Nr.3:

    • Holly im Krankenhaus
    • Peter im Smart
    • Conni im Krankenhaus


    Holly im Krankenhaus

    Es war der zweite Kindergarten Tag für Holly. Und es war einer der ersten Tage, an dem ich einmal früher zu Hauseie war. Und so bekamen wir einen Anruf vom Kindergarten, daß Holly krank sei - man möge sie doch bitte abholen.

    Und so fuhren wir und holten das arme, kleine Elend ab. Und da sie sich über Schmerzen in den Beinen beschwerte, versuchten wir sofort – dieses Mal an einem Donnerstag – einen Kinderarzt zu erreichen.

    Der "Haus - Kinderarzt" hatte aber nur eine Ansage auf dem Anrufbeantworter. Man möge sich bitte an die Vertretung wenden. Die Vertretung wiederum nahm das Telefon nicht ab. Und nachdem der allgemeine Arzt am Ort sich da nicht auskennt, ist Conni und Holly ins Krankenhaus nach Schwabmünchen gefahren.

    Dort wurde sie geröntgt und wegen der Probleme in das Kinderkrankenhaus in Augsburg überwiesen. Die Ärzte stellten fest, daß sie sich einen Virus eingefangen hatte der wiederum die Gelänke angreift. Aber was kann schon ein großer Virus gegen einen Tögel ausmachen. In wenigen Stunden hatte Holly den Virus verspeist und hatte mehr Energie als die Mamma. Ergo Sum - ein Virus mag noch so fies sein, ein Tögel kennt keinen Schmerz...


    Peter im Smart

    Für die Unwissenden im Lande - wir suchten einen Zweitwagen. Und da der Smart ja so IN sein soll, wollte ich es nicht lassen und habe mich zu einer Probefahrt eingeladen. Und aus diesem Erlebnis habe ich einen eigenen Smart FAQ entwickelt.

    Hier die "Rahmenbedingungen":

    Peter & der Smart

    Und hier der FAQ ("Fielgefragte Andwordä zu Queschtions"):

    1. In der Werbebotschaft schreibt das Smart Center in Augsburg: "Er schafft Raum für individuelle Bewegungsfreiheit." Wie ist das gemeint?

      Das Individuum besteht in der Regel aus einer Person. Und Peter hat auch Platz, wenn er die Türen nicht zumacht.

    2. Ist der Smart im Elchtest gekippt?

      Nein, der Smart besteht den Elchtest. Aber es gibt Fahrmanöver, die noch weiter gehen als der Elchtest, den sogenannten "Tögel-Test". Und dabei lässt sich der Smart so schwer bremsen, daß Sie dem Elch nicht mehr ausweichen können. Der Elch wird einfach mit voller Wucht (und dem Gewicht von Peter) überfahren.

    3. Wie schwer darf das Gepäck bei einem "Peter inside" sein?

      Bei einer möglichen Zuladung von maximal 260 kg sollte eigentlich noch Platz für mindestens zwei große Koffer sein. Allerdings benötigt Peter schon die kompletten 479 l mit umgeklappter Beifahrersitzlehne.

    4. Wie ist die Beschleunigung bei einem "Peter inside" von 0 auf 100 km/h?

      Da Peter die Türen nicht zumachen kann ist dies nur im freien Fall zu erreichen.

    Und das sind schon alle Antworten. Mehr gibt es leider nicht, da das Autochen so klein ist. Nun haben wir einfach einen alten, roten Golf Diesel gekauft.


    Conni im Krankenhaus

    Es ist die Woche vom 18. September 1999. Eigentlich eine frustige Woche bisher. Die Broncos verlieren gegen Miami und Conni hat so einen dicken Bauch, daß sie schon kaum mehr schlafen kann. Das geht auch an einem Ehemann nicht unbemerkt vorüber.

    Um das letztere Übel zu bekämpfen sind wir also heute Morgen (gegen 6:00 Uhr ) in das Krankenhaus von Schwabmünchen gefahren. Und so legte sich Conni in ein Krankenhausbett und diktierte dem Wehenschreiber eine Geschichte....

    WehenschreiberConni Tögel

    Das heißt, die Scherzen meiner Frau wurden in nette Statistiken umgewandelt. Mein Chef (Gunnar) hätte an der Auswertung von den Statistiken wahrscheinlich seine wahre Freude gehabt. Für meine Frau bestanden die Statistiken nur aus Schmerzen.

    Aber zum Glück gab es vor über 100 Jahren einmal eine Erfindung mit dem Namen PDA. Die PDA ist eine sehr wirksame Betäubung, die einer Frau bei der Geburt die lästigen Schmerzen nimmt. Kein Wunder das meine Frau sofort eine Freundschaft mit der Erfindung schloß.

    Und mit der weiteren Hilfe von Dr. Rosenberger, Frau Courvoisier sowie Frau Rose kam gegen 10:39 ein 3400 Gramm schweres, 52 Zentimeter langes Würstchen auf die Welt. Und man nannte dieses wunderbare Stück "Annie-Mae Eliza Tögel". Aber lassen wir doch lieber Bilder sprechen...

    Fünf Sekunden auf dieser Welt und schon ein Röhrchen in der Nase. Was soll denn das...
    Annie-Mae Eliza Tögel
    Annie-Mae Eliza Tögel
    Peace! Möge die Macht mit Euch sein. (Oder ist das ein New Yorker, der die typische Handhaltung noch nicht kann?)
    .Das mit der Handhaltung kann Annie-Mae übrigens auch mit den Zehen.....
    Annie-Mae Eliza Tögel
    Annie-Mae Eliza Tögel
    Na dann - gute Nacht!

    Für die Statistiker unter den Lesern sei noch gesagt, daß der Kopfumfang 35 Zentimeter betragen hat.


    So, das war es wohl wieder für heute.

    Bis zum nächsten Mal,

    Peter, Conni, Jamie-Lee, Holly und Annie-Mae

    9/10/00