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Rundmail aus Denver - Nr. 45 Frohe Weihnachten! Es ist wieder an der Zeit Geburtstag zu feiern. Und hoffentlich hat das Geburtstagskind auch von Dir eine Einladung erhalten. In Denver haben wir inzwischen ein wenig Schnee und ein paar Minusgrade (-25 Grad Celsius). Und wie jedes Jahr platzt zu diesem Zeitpunkt bei den Tögels das Cola. Dieses Mal zum Glück nicht im Auto, sondern nur in der Garage.
Aber damit nicht genug. Dieses Mal sind auch die Kartoffeln für das Raclette eingefroren. Damit gab es am Aber bevor uns hier die Finger abfrieren, hier die Themen dieser Rundmail:
Weihnachten soll ja das Fest der Freude über die Geburt Jesu sein (oder so was ähnliches...). Deshalb haben wir dies zum Anlaß genommen, unseren Kindern die Geschichte vom Grinch ( How The Grinch Stole Christmas ) in einer Live Aufführung zu zeigen. Einen Tag vor Heiligabend ließen wir (als die beiden Kinder schon im Auto saßen und warteten) kurzerhand alle Weihnachtsgeschenke, den Weihnachtsbaum, Kerzen, Gestecke, etc. im Geräteschuppen verschwinden. Als wir dann vom Schlittenfahren in den Bergen zurück kamen, waren die Kids natürlich entsetzt, als sie die leere Stelle im Wohnzimmer bemerkten. Jamie wollte gleich die Polizei anrufen, die Nachbarn befragen und sich beim Santa Claus beschweren. Mit Hilfe des Schwagers Mike in Cincinnatti hat Jamie ein Live Telefonat mit dem Weihnachtsmann führen können und ihn bitten können, sich um unsere "Päckla" zu kümmern. Jamie fragte den "echten" Santa auch, ob sein "Elch" Rudolph (der mit der roten Nase) da wäre. Aber Santa meinte, daß dieser sich gerade die Nase polierte und deswegen nicht zum Telefon kommen könnte. Wir versuchten den Mädchen zu erklären, daß wir auch ohne "Päckla" Weihnachten feiern können, aber sie waren einfach nicht so ganz überzeugt. Hier ein kleiner Ausschnitt der Konversation von Peter mit Jamie-Lee... Peter:"Jamie, die Geschenke sind doch nicht das Wichtigste an Weihnachten. Jamie, was feiern wir an Weihnachten?" Jamie-Lee:"Hanukkah?" Peter:"Jamie, nein..." Jamie-Lee:"Passover?" Peter:"Auch das nicht..." Jamie-Lee:"Kwanzaa?" Peter:"Jamie, an Weihnachten feiern wir einen Geburtstag. Weißt Du von wem?" Jamie-Lee senkt ihren Kopf, schielt nach oben und zeigt mit ihrem Finger zum Himmel... Als Jamie und Peter dann am Heiligabend morgens vom Einkaufen zurück kamen, war plötzlich alles wieder da Guter alter Nikolausi hatte alles wieder vom Grinch zurückgeholt, während Mama auf der Couch ein Schläfchen machte. In Wirklichkeit hatte Muttern den ganzen Morgen aufgeräumt, geputzt, Päckchen geschleppt, Weihnachtsbaum geschleppt, noch mehr Päckchen geschleppt, Fuß Spuren von Santa und Rudolph auf den Teppich gemacht (mit Mehl) und war dann erst auf dem Sofa zusammengebrochen, als Peter und Jamie wieder zuhause waren. Somit war wieder die Echtheit des Santa Claus bestätigt und gleichzeitig eine wichtige Lektion in "The True Meaning Of Christmas" erteilt. Mal sehen ob sie sich in einigen Jahren noch daran erinnern wird... Man kann ja nie wissen, vielleicht sitzt man an einem späteren Weihnachten ohne Päckla da.
Und wie Ihr gerade gelesen habt, feierten die Tögels Weihnachten ein wenig ungewöhnlich. Aber in Amerika wird das Weihnachtsfest sowieso anders gefeiert. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Diese wollen wir hier ein wenig herausarbeiten. Denn Ihr sollt ja nicht erschrecken, wenn Ihr je mal auswandern solltet...
Da im amerikanischen Arbeitsleben gerne Titel anstelle von einem anständigen Gehalt vergeben wird, will ich Euch heute helfen, die Titel auf den Visitenkarten besser zu verstehen. Und sollte ich einen Titel beschreiben, der auf Deiner Visitenkarte steht, so nimm' es bitte nicht persönlich. Übereinstimmungen sind nicht geplant und sind rein zufällig... Sales Representative Associate Product Manager Market Development Manager CEO Wie bei den Fernsehsendungen gibt es jetzt auch bei der Familie Tögel Abschriften von den Szenen aus dem täglichen Leben. Hier ist die zweite Folge: Szene 1: Sehr spät abends, 3 Stunden nach der Zubettgehzeit der Kinder. Jamie:"Mami, jetzt bin ich krank. Ich auch noch sooo müde, daß ich gar nicht mehr reden kann." Szene 2: Abends, beim Gutenachtkuß geben. Conni:"Holly, du bist meine kleine Puppi."
Kurz vor Weihnachten hatte ich nach drei Jahren die erste Möglichkeit, zum Mekka der Computer Industrie zu fliegen. Dort konnte ich endlich einmal in die Fußstapfen der großen Computer CEO's treten und den heiligen Ort der grauen PlastikantiDOSen betreten. Und damit Ihr auch ein wenig die Gefühle nacherleben könnt, habe ich Euch ein paar langweilige Fotos von dieser Reise mitgebracht... In zwei großen Gebäuden findet man die Heimat von Postscript, Pagemaker, Photoshop, Illustrator und dem neuen K2... Bei Apple denken die Leute bekanntlich anders. Leider zeigt die Architektur dies überhaupt nicht... Auch die Japaner haben mit hier Fuß gefaßt. Und dies mit einem europäischen General Manager... Diese wunderbaren Zylinder sollen Datenbanken darstellen...
Es ist einmal an der Zeit, einige Leserzuschriften zu veröffentlichen. Und dies ist heute ein Gedicht von Von Ösiland nach Amiland?
Wir freuen uns immer über Zuschriften, Briefe, Gedichte, Kommentare, etc. - also, meldet Euch einfach mal bei uns! An dieser Stelle wollen wir uns auch bei allen für die netten Karten, Anrufe, Briefe, E-Mails und Päckla zu Weihnachten bedanken. Da fühlt man sich fast wie daheim (naja, sind wir ja auch, aber halt ohne schlechtes Wetter...). In dieser Rubrik möchten ich Euch wieder einmal die aktuellen Kollegen meinerseits vorstellen. Alle Gesichter und Namen wurden selbstverständlich zum Schutz der Personen und der Firma geändert...
Und jetzt noch ein Tip für die Freunde in der Denver Gegend. Nach drei Jahren haben wir endlich festgestellt, daß es um die Ecke ein Spieleladen gibt. Und der hat auch noch dt. Spiele wie zum Beispiel "Die Siedler von Catan" & "Elfenland". Und wer das Bedürfnis hat, wieder einmal ein gutes Brettspiel zu spielen, der findet den Laden hier:
15107 E. Hampden Aurora, Colorado 80014 Telefon: 1-303-699-3349 Telefon: 1-888-732-6321 Ach, und dann noch eine kleine Warnung hinterher. Der Laden eignet sich nicht unbedingt für Kinder. Er führt auch jede Menge Kriegsstrategiefiguren und Zubehör. Nicht gerade ein Thema, an dem Kinder Spaß finden sollten... Und dann gibt es noch eine Ladenkette, die auch kein schlechtes Angebot an Brettspielen hat. Die Kette nennt sich "It's Your Move" und man findet sie zum Beispiel in der Southglenn Mall, Villa Italia Mall, Southwest Plaza und der Crossroads Mall. Wir spielen auf jeden Fall jetzt unser neues Spiel "Robbo Rally" ...
Meine Ohren gehören derzeit einer CD von Kirk Franklin. Der Titel: "The Nu Nation Project".
Meine persönlichen Hits sind "Lean On Me" (mit Mary J. Blidge, R. Kelly, Bono, Chrystal Lewis and the Family), "Riverside", "Hold Me Now", "You Are" und "Blessing In the Storm".
Wir haben diese Woche unsere Telefonrechnung bekommen. Und es war viel billiger, als die alten Rechnungen. Ein Beispiel: Wir zahlten für ein 42 Minuten langes Gespräch von Denver nach Stuttgart nur US$2.10. Ja, das ist nicht zweihundetzehn Dollar, das ist wirklich zwei Dollar und zehn Cents. Zu dumm, daß wir herausgefunden haben, daß diese Telefonfirma einem ehemaligen Drogendealer gehört. Da fragt man sich doch wer schlimmer ist - MCI oder WorldxChange? Robert Schlappa, der Mann von Miri Schlappa, will immer noch nicht mit mir sprechen. Er bekommt immer schlechte Laune wenn er mich ans Telefon bekommt. Esther und Marcel Greiner waren kürzlich in der Zeitung, als sie bei einer Spendenaktion in Stuttgart fotografiert wurden. Wenn ihr genug spendet, dann werdet auch Ihr einmal berühmt... Conni's bestestes Weihnachtsgeschenk war nicht wie von vielen vermutet der neue CD-Brenner im Hause Tögel, sondern der Anruf von Birgit Liebezeit am 27. Dezember. Das Thema des Telefonats: Birgit ist schwanger!!! In diesem Sinne Gratulationen an die schon gewordenen und werdende Eltern Birgit & Andreas.
So, das war dann wohl mit den Rundmails für das Bis zum nächsten Mal... Peter, Conni, Jamie-Lee, Holly und die Floh-Quaste 20.12. - 27.12.1998 |