Tipps - Fragen und Antworten zum Neuanfang
Wenn man in die USA auswandert, hat man viele Fragen. Und wir bekommen jeden Monat viele Fragen. Hier haben wir einige Fragen und Antworten gesammelt, die wir im letzten Jahr bekommen haben.
Wir versuchen hier ein paar dieser Fragen zu beantworten...
- Macht es Sinn, Elektrogeräte mitzunehmen?
- Welche Dinge lässt man in der Regel in Deutschland?
- Was lässt sich in den USA nur schwer besorgen und sollte deshalb bei Bedarf auf Vorrat mitgenommen werden?
- Welche Dinge sollte ich selber transportieren?
- Was kostet ein Umzug nach Amerika?
- Muß ich Zoll für mein Umzugsgut bezahlen?
- Was muß ich als erstes erledigen, wenn ich an meinem neuen Wohnort bin?
- Kann ich als Einwanderer gleich einen Kredit bekommen?
- Könnt Ihr uns eine Bank empfehlen?
- Wie kann ich Kreditkarten Werbung verhindern?
- Wie komme ich an einen Telefonanschluß?
- Wie komme ich an ein Auto?
- Gibt es in den USA auch Diesel Autos?
- Wie komme ich an einen amerikanischen Führerschein?
- Wie bekomme ich ein eigenes Haus?
- Was ist beim Kauf von Elektrogeräten zu beachten?
- Was muß ich beachten, wenn ich was von den USA nach Deutschland schicke?
- Wie rechne ich amerikanische Masse in deutsche Masse um?
- Wie finde ich Deutsche Schulen in Amerika?
- Welcher Wohnort ist der beste Platz zum Wohnen?
- Ist das alles?
Macht es Sinn, Elektrogeräte mitzunehmen?
Die Antwort ist ein klassisches Jein. Es kommt darauf an - auf Euer Umzugs-Budget, sowie die Art und die Qualität der Geräte. Wir haben fast alle Geräte mitgenommen. Wir besitzen zwei Vorschalt-Transformatoren für alle 220V Geräte. Ihr bekommt die Transformatoren bei
oder im Elektro Fachhandel. Kosten: Ca. 300.-DM für ein 1000VA Gerät. Damit kann man z.B. alle Geräte, die nicht mehr als 4000 Watt verbrauchen betreiben. Z.B. Computer, Scanner, Stehlampen, Mixer, Brotschneidemaschine, Staubsauger. Wichtig: Da die Frequenz nicht konvertiert wird, laufen manche Bauteile eventuell ein wenig schneller...
Welche Dinge lässt man in der Regel in Deutschland?
Allgemeine Gegenstände
- Pflanzen
- Obst, Gemüse und Fleisch
- Öl, Benzin, Farbe, oder andere explosive Gegenstände
Elektrisches
- Halogenlampen
- Waschmaschinen (Es sei denn, der Hersteller hat die Maschine USA-kompatibel gemacht)
- Fernseher (Es sein denn, der Fernseher versteht das NTSC Format. Man kann dem Fernseher dann mit der Hilfe eines amerikanischen Videorecorders ein Signal übergeben.)
- Kühlschränke (Die amerikanischen sind sowieso viel größer und praktischer)
- Herd (Auch hier sollte man den Hersteller konsultieren.)
Sonstiges
- Die Erwartung, daß hier alles so sein wird, wie man sich es vorstellt
- Die Schwiegermutter
- Die deutsche Ich-Bezogenheit
Was lässt sich in den USA nur schwer besorgen und sollte deshalb bei Bedarf auf Vorrat mitgenommen werden?
- Tortenguss
- Maggi Produkte aller Art (Knorr gibt's ab und zu, aber meist als amerikanische Version
- Kaffee, Kaffee, Kaffee
- Deutsche Schlagermusik (brrrr, aber wem's gefällt...)
- Tempo Taschentücher (hier gibt's fast ausschließlich
- Kleenex, die zwar billig, aber weniger dicht sind.)
- Raclette Grill sowie Brotscheidemaschine
Welche Dinge sollte ich selber transportieren?
Alle wichtigen Dokumente (Sparbücher, Kontoauszüge, Versicherungsverträge, Testament, Pässe, Urkunden) gehören ins Handgepäck.
Was kostet ein Umzug nach Amerika?
Dies kommt leider wieder auf Euch an. Wieviel Zeugs habt Ihr? Wieviel könnt Ihr selber mithelfen? Von wo nach wo geht der Umzug? Unser Umzug von USA nach Deutschland kostete ca. 4000.- Dollar. Dafür haben wir aber den 40 Fuß Container selber gepackt und ausgeladen. Diese Container werden per Schiff verschickt und sind je nach Zielort zwischen 3-5 Wochen unterwegs. Versichert wird nur der Verlust des Containers in diesem Fall, da die Sachen selbst verpackt wurden.
Muß ich Zoll für mein Umzugsgut bezahlen?
In der Regel können persönliche, gebrauchte Gegenstände (gilt nicht für Autos) zollfrei eingeführt werden. Genaue Informationen hat aber der Spediteur.
Was muß ich als erstes erledigen, wenn ich an meinem neuen Wohnort bin?
Wenn Ihr ankommt, dann solltet Ihr zuerst zur Social Security Administration in Eurer Stadt gehen. Dort solltet Ihr dann mindestens zwei Urkunden (z.B. Reisepass und Geburtsurkunde) vorweisen, um eine Social Security Nummer zu bekommen. Die braucht Ihr in Zukunft für ziemlich alles. Die Social Security Nummer ist hier viel wichtiger, als in Deutschland. Den Antrag und jede Menge Antworten zu Social Security Fragen findet Ihr übrigens auf der Webseite der Social Security Administration (http://www.ssa.gov).
Kann ich als Einwanderer gleich einen Kredit bekommen?
Um eine Kredithistorie aufzubauen, sollte man lückenlose Kontoauszüge aus Deutschland, sowie Kreditkarten nach USA mitbringen. Besonders interessant sind dabei die erfolgreichen Auszüge, die nachweisen, daß Kredite pünktlich abgezahlt wurden. Mit einer deutschen Kreditkarte kann man der Bank wiederum zeigen, daß man in Deutschland schon kreditwürdig war. Wenn man diese Dokumente mit einer Arbeitsbestätigung der Bank zeigt, kann es sein, daß man schon eine Kreditkarte innerhalb eines Monates erhält. So ging es zumindest uns. Und hier gilt der Grundsatz: No credit history is better than a bad one. Wichtig: Seid nicht gleich frustriert, wenn die erste Bank Euch eine Absage erteilt. Hier herrscht die Marktwirtschaft...
Könnt Ihr uns eine Bank empfehlen?
Wenn Ihr ein Konto aufmacht, versucht zuerst einmal nachzuschauen, ob Ihr berechtigt seit, ein Konto bei einer Credit Union zu bekommen. Meistens geht dies über den Arbeitgeber. Credit Unions sind in der Regel viel günstiger als normale Banken. Eine gute Quelle ist auch die Web Seite Bankrate.com. Hier könnt Ihr die Kosten für Kreditkarten, Hauskredite, sowie Banken vergleichen.
Hier in Amerika bezahlt man übrigens meistens mit einem Scheck oder der Kreditkarte. Barzahler - speziell bei größeren Summen - werden in der Regel komisch angeschaut. So bezahlen nur Leute, die Kreditprobleme haben. Überweisungen wie in Deutschland sind hier noch nicht üblich. Das Gehalt ist eines der wenigen Dinge, die man - je nach Arbeitgeber - überwiesen bekommt. Der Bankeinzug bei regelmäßigen Rechnungen ist da schon eher der Fall. Neu ist hier übrigens Internet Bill Payment. Dabei gibst Du per Internet der Bank den Auftrag, einen Scheck in Deinem Name an den Empfänger rauszuschicken... ;-)
Wie kann ich Kreditkarten Werbung verhindern?
Kaum haben Sie ein Bankkonto, erhalten Sie auch schon jede Menge Kreditkarten Werbung. Und wie kommen die Banken auf Sie? Sie erhalten Ihre Daten von den Credit Reporting agencies. Und das können Sie stoppen. Verbieten Sie einfach die Auskünfte! Einfach 1-888-567-8688 anrufen, und schon können die Banken keine Auskünfte erhalten, denen Sie nicht zugestimmt haben.
Wie komme ich an ein Telefonanschluß?
In den USA gibt es in der Regel zwei verschiedene Telefonfirmen. Die einen sind die lokalen Provider. Dies ist in Colorado z.B. QWest. Diese Gesellschaften stellen den Hausanschluss und bieten die Ortsgespräche an. Und wenn man für Long Distance Calls nicht die gleiche Telefongesellschaft nehmen will, dann greifen die Amerikaner in der Regel zu den großen 6: AT&T, MCI, Sprint, LDDS, Wiltel, und Allnet. Diese großen Firmen sind aber nicht immer die günstigsten Anbieter. Bei AT&T oder MCI kann man gut $0.35 pro Minute für ein Gespräch nach Deutschland ausgeben. Diese großen Netzwerkbetreiber verkaufen allerdings ihre Leitungen auch an sogenannte Reseller. Und die bieten dem Endkunden die Leitungen manchmal zu noch günstigeren Preisen an. Wir bezahlen derzeit ca.
7 Cent pro Minute für ein Gespräch nach Deutschland. Den Deal haben wir über Priceline.com erhalten.Hier ein paar Links für Preisvergleiche:
Tipp zum Schluss: Aktiviert die Long Distance Company nie über den Local Provider. Sonnst bekommt Ihr automatisch den höchsten Preis. Kontaktiert den Long Distance Provider selber und fragt nach den besten Tarifen.
Hier haben wir es auf die harte Weise lernen müssen (siehe unsere ASTRO Erfahrungen in den Rundmails). Zuerst empfehlen wir Euch die folgenden Seiten:
- Edmunds.com, Inc. (Alles über Autos, die Händler EKs, u.s.w.... )
- Carfax Lemon Check (Hier gibt es Infos über die Vorgeschichte ihres Autos...)
- Kelly Blue Book (Hier gibt es die Preise, die ein Gebrauchtwagen noch wert ist)
- United States Government Fuel Economy Site (Benzin Spar Autos und andere....)
- Quicken Insurance (Hier bekommt Ihr einen guten Versicherungsvergleich!)
Wenn Ihr dann eine grobe Idee habt, was Ihr für ein Auto wollt, geht zuerst einmal zu einem Versicherungs-Agenten. Da Ihr noch nicht sehr lange einen amerikanischen Führerschein habt, kann es bei den Preisen zu großen Unterschieden kommen. Fragt am besten Eure zukünftigen Kollegen, oder Nachbarn nach einem guten neutralen Agenten. Geht NICHT zu einem Exklusiv-Agenten einer Versicherung. Und damit Ihr ein gutes Gefühl für die Preise habt, geht ihr vorher zur Webseite von Quicken Insurance. Dort bekommt ihr schon einmal einen kostenloses Preisvergleich im Internet.
Ein guter Agent zeigt Euch dann die Preisunterschiede der verschiedenen Anbieter auf. Wenn Ihr Euch für eine Versicherung entschieden habt, sollte Euch der Agent eine Versicherungsbestätigung geben. Die Versicherung könnt Ihr später übrigens jederzeit ändern. Dies ist in der Regel nötig, da die Kostenvoranschläge der Versicherungen in der Regel sehr allgemein sein. Die können sich innerhalb
30 Tagen schon nach oben ändern. Solltet Ihr übrigens auch noch ein Haus kaufen, so bieten Versicherungen meistens Rabatte an, wenn Haus und Auto zusammen versichert sind.Nachdem Ihr nun Eure Hausaufgaben gemacht habt, könnt Ihr Euch zu einem Autohändler wagen. Und erschreckt nicht über die Preise, die Euch die Händler am Anfang nennen. Selbst No Haggle Prices haben Raum für Verhandlungen. Wenn der Händler nicht handeln will, geht Ihr zum nächsten Händler. Meistens kommen Euch die Verkäufer dann nachgerannt. Preisverhandlungen sind in der Regel ein paar Stunden lang, und man sieht dabei pro Händler ca. 2-3 verschiedene Verkäufer. Ihr startet mit dem normalen Verkäufer, nach dem ersten Nachlass kommt dann in der Regel der Vorgesetzte des Verkäufers, and am Schluss der Manager des Ladens. Das ist ganz normal.
Achtet auch auf die kleinen EXTRA Gebühren, die manche Händler am Schluss noch mit auf die Rechnung schreiben. Da können, je nach Auto locker noch 200-500 Dollar dazukommen. Das ist aber alles Sache der Verhandlungen. Plus, wenn Ihr dann einen Kaufpreis ausgehandelt habt, dann kommen in der Regel noch die Sales Tax (Mehrwertsteuer) hinzu. Hier in Colorado kann das gut zwischen 3.5% und 8.5% sein.
Der Verbrauch eines Autos wird in den USA übrigens in Miles per Gallon gemessen. In Europa ist das ja Liter per 100 Kilometer.
Und hier sind unsere Top 9 No-Nos beim Autokauf:
- Niemals unter Zeitdruck ein Auto kaufen. Der Händler merkt es und nützt es aus! Lieber ein Mietauto zur Überbrückung in Erwägung ziehen.
- Niemals einem Händler glauben, wenn er behauptet man hat drei Tage Rückgaberecht. Nur wenn das auch schriftlich im Vertrag steht, sollte man das glauben.
- Glaubt keinem Autohändler, wenn er sagt: Ich habe noch drei andere Kaufinteressenten für das Auto.
- Kauft nie eine Garantieerweiterung, ohne zu verstehen was nicht unter diese Garantie fällt. Das ist meistens der Teil des Autos der am schnellsten kaputt geht.
- Nie emotional in einen Autokauf gehen. Auch das schönste Traumauto beim Händler kann ein Montagsauto sein.
- Glaubt keinem Autohändler! Auch wenn er einen Cowboy Hut trägt und in dieselbe Kirche geht.
- Kauft kein Auto, das auch nur ein wenig raucht.
- Kauft das Auto nicht, wenn es nicht vorher von einer unabhängigen Werkstatt untersucht werden darf. Auto Recalls zeigt: Alldata (http://www.alldata.com)
- Kauft das Auto nicht, wenn sich die zwei entscheidenden Parteien der Familie nicht über das spezifische Fahrzeug einigen können
Und nun noch ein Tipp, falls ihr mit dem neuen Auto liegen bleiben solltet. Abschleppen kann sehr teuer werden! Da die Abschleppfirmen in vielen Staaten nicht kontrolliert werden, können sie so ziemlich alles verlangen, was sie wollen. Lasst Euch deshalb alle Gebühren vor dem Abschleppen schriftlich geben. Und wenn es zu viel ist, geht zu einem anderen Anbieter. Sonst kann es schnell sein, daß Ihr eine Rechnung wie diese bekommt:
Road Clean-up $125 Use of Dollies $150 Hookup $100 Wait time $200 Labor $200 Mileage fee $100 Disconnect fee $100 Storage $ 75
TOTAL BILL $1050
Gibt es in den USA auch Diesel Autos?
Ja, es gibt Diesel Autos. In der Regel sind es größere Trucks. Normale Diesel Autos sind ein wenig schwerer zu bekommen. Und in den USA ist auch ein Diesel Motor schwieriger zu reparieren (Kennt ja kaum ein Mechaniker). Und nicht jede Tankstelle hat Diesel. Aber wenn Sie das nicht stört, Volkswagen ist einer der Hersteller. Bekannte Diesel Modelle sind z.B. der New Beetle, Golf oder Jetta. Weitere Modelle finden Sie eventuell hier:
Wie komme ich an einen amerikanischen Führerschein?
Führerscheine werden hier vom Staat (Colorado, Kalifornien, New York,...) herausgegeben. Das Mindestalter für den Führerschein ist, je nach Staat, zwischen 15 und 18 Jahren. Die meisten Staaten ermöglichen den Führerschein ab 16 Jahren. Für den Führerschein braucht man einen Sehtest (wird manchmal in der Führerscheinstelle gemacht). In der Regel gibt es dann eine theoretische und praktische Prüfung. Und die Kosten sind in der Regel unter 50.- Dollar. Der Führerschein gilt für 5 Jahre und kann dann verlängert werden.
In Colorado müsst Ihr allerdings ein Auto zur Prüfung mitbringen. Wichtig, Ihr müsst auch eine Bestätigung der Versicherung vorweisen, daß die Versicherung Euch erlaubt hat dieses Auto auch zu einer Führerscheinprüfung zu fahren. Benutzt Ihr ein Mietwagen, so kann dies nämlich im Kleingedruckten ausgeschlossen sein.
Wie schwierig ist die Prüfung? Wir haben beide den Führerschein ohne Vorbereitung geschafft. Man kann in Colorado aber auch - wenn man will - seinen deutschen Führerschein gegen einen Colorado Führschein eintauschen. Man spart sich dabei zwar die Prüfung, der deutsche Führschein wird aber richtig abgegeben. Der Führerschein ist hier übrigens eine Art Personalausweis. Er reicht aus, um sich hier bei Fluggesellschaften oder anderen Ämtern auszuweisen.
Wie bekomme ich ein eigenes Haus?
Während in Deutschland das Wohnen zur Miete ziemlich normal ist, so hat man hier in Amerika oft sein eigenes Haus. Das ist allerdings für die Amerikaner nicht so eine große Entscheidung für das Leben wie in Deutschland. Hier verkauft der Amerikaner ein Haus gerne alle 3-5 Jahre und zieht weiter.
Und da sich nicht jeder ein Schloß für ein paar Millionen leisten kann, gibt es auch jede Menge bezahlbare Immobilien. Doch was bezahlbar ist, ist nicht unbedingt gut. Schließlich treffen Sie mit Ihrer Kaufentscheidung des Hauses auch eine Entscheidung über den Schulbezirk, die "Mehrwersteuer" die Sie in Zukunft bezahlen werden, die möglichen Hausversicherungen, und Sie nehmen Einfluß auf Ihre Kredithistorie.
Wennn Sie also Kinder haben, so sollten Sie sich also zuerst mal nach den guten Schulen und deren Einzugsbereichen informieren. Sie sparen sich dadurch eine Menge Geld, in dem Sie Privatschulen umgehen können. Die "Mehrwertsteuer" ist hier von Straße zu Straße verschieden. Und das kann bei dem Kauf eines Autos ganz schnell ein paar Tausender ausmachen. Erkundigen Sie sich also vor dem Haus nach den Unterschieden der Steuer in einem bestimmten Wohngebiet.
Je nach Bauart, Wohngegend und Alter des Hauses, kann die Versicherung des Hauses sehr teuer werden. Sitzt das Haus in einer Zone, die für Überflutungen bekannt ist, oder ist die Zone in einer berüchtigten Tornado Zone, so kann es schon zu Problemen der Versicherung kommen. Immerhin sind wir hier im Land der Freiheit. Niemand muß Sie versichern. Versetzen Sie sich in die Lage der Versicherungen. Wollen Sie Menschen versichern, die nicht pünktlich bezahlen oder eher Versicherungsbetrug begehen? Nein? Wo vermuten Sie Menschen in dieser Gruppe? Haben die Menschen mit Zahlungsproblemen eher alte oder neue Häuser? Wer kümmert sich eher gut um ein Haus? Ist das die Studentenkommune oder die stabile Familie mit guten Einkommen? Denken Sie darüber nach und Sie werden die Vorteile einer guten und günstigen Versicherung spüren...
Und was hat das ganze mit der Kredithistorie zu tun? Wenn Sie in einer guten Gegend wohnen, sind sie für weitere Kredite eher interessant und bekommen günstige Kredite. Denken Sie daran, die Leute die es in der Regel nicht nötig haben, bekommen die besten Preise. Oder haben Sie schon einmal ein Rock Star gesehen, der für seine Klamotten bezahlen muß?
Wo wir schon beim Bezahlen sind - wie finanziert man ein Haus in Amerika? Im Gegensatz zu Deutschland bieten hier einige Lender (Banken) sogar eine 100%-ige Finanzierung an! Das macht das ganze sehr interessant. Um sich allerdings eine teure Kreditversicherung für diese Art von Finanzierungen zu sparen, der sollte schon 20% als Anzahlung mitbringen. Und wenn Sie nicht so richtig eine Kredithistorie aufgebaut haben, oder wenn Sie nicht viel Eigenkapital aufgebaut haben, so können Sie zum Beispiel mit einem Gebot auf ein HUD Haus versuchen. Mehr dazu findet Ihr hier:
Hier in Amerika behilft man sich bei der Häusersuche übrigens in der Regel eines Realtors. Die Kosten dazu werden hier von dem Verkäufer des Hauses getragen. Und wenn Ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, hier ein paar der wichtigsten Webseiten:
- Wall Street Journal homes.wsj.com
- Realtor - (National Association of REALTORS)
- Microsoft HomeAdvisor
- HarmonHomes.com
- Homes.com
- eRealty.com
- U.S. Government General Services Administration Home Buying Tips
- Home Buyer's Information Center
Was ist beim Kauf von Elektrogeräten zu beachten?
Zuerst einmal ein Tipp zum Kauf von Kühlschränken. Fast alle Kühlschränke (nicht die von GE) haben ein und denselben Kompressor - und das ist das wichtigste Teil vom Kühlschrank. Und die meisten Kühlschranke haben eine Herstellergarantie von 5 Jahren auf diese Teile. Die wenigsten Verkäufer verraten dieses aber. Sie verkaufen lieber noch eine unwichtige Zusatzversicherung. Vergesst diese gleich mal. Und viele der Marken werden von ein und derselben Firma hergestellt. Das heißt, die meisten Bauteile sind gleich.
- Admiral, Jenn-Aire, Magic Chef und Maytag sind ein und dieselbe Firma.
- Frigidaire, Gibson, Tappan und Westinghouse sind eine Firma.
- GE und Hotpoint sind eine Firma.
- Kitchenaid, Roper und Whirlpool sind eine Firma.
Was muß ich beachten, wenn ich was von den USA nach Deutschland schicke?
In der Regel verwenden wir USPS (US Postal Service). Die sind eigentlich am billigsten. Wir warnen aber vor den Versicherungen. Die werden Euch zwar gerne angedreht, sie zahlen aber in der Regel nicht, sobald das Paket Amerika verlassen hat. Also, zuerst die Versicherungsbedingungen lesen, bevor Ihr etwas verschickt.
Wie rechne amerikanische Masse in deutsche Masse um?
Temperatur:
Grad x 1.8 + 32 (Beispiel: 0 Grad Celcius = 0 x 1.8 + 32 = 32 Grad Fahrenheit)
Entfernung:
1 Mile = 1,61 Kilometer
Länge:
1 Inch = 2,54 Zentimeter
Flächen:
1 Hektar = 2.4710 Acres
Volumen:
1 Gallon = 3.79 Liter
Wie finde ich Deutsche Schulen in Amerika?
Hier empfehlen wir die folgenden Links:
- Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
Hier finden Sie unter anderem das Auslandsschulverzeichnis. Weltweit gibt es 114 Deutsche Auslandsschulen. Zusammen mit den Deutschen Abteilungen der 9 Europäischen Schulen und den 9 Schulen für Kinder von Bundeswehrangehörigen im Ausland bilden sie das deutsche Auslandsschulnetz.- German Language Schools Conference (GLSC)
- American Association of Teachers of German (AATG)
Welcher Wohnort ist der beste Platz zum Wohnen? Und bevor Sie den ersten Schritt machen, sollten Sie sich zuerst einmal über die besten Plätze in Amerika informieren. Schließlich kann ja nicht jeder nach Colorado kommen.
Mehr dazu finden Sie hier:
- BestPlaces.net - http://www.bestplaces.net
- The Best Places To Live http://www.money.com/money/depts/real_estate/bplive/
Nein, wir haben auf unserer Webseite die meisten Erfahrungen in unseren Rundmails niedergeschrieben. Die Rundmails findet Ihr im Archiv....
Und dann haben wir noch eine Bücherliste zum Thema Auswandern. Die finden Sie hier:
Fragen beantworten wie natürlich auch. Einfach eine Email an peter@togel.com.
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